Micro-String

Besonders klein, besonders sexy: Der Micro-String ist ein Hauch von Nichts und verhüllt gerade einmal das Notwendigste. Als aufregendes Dessous für Damen steht er in vielen verschiedenen Varianten und Farben zur Auswahl. Möchten Sie sich einmal wieder so richtig sexy und weiblich fühlen, finden Sie bei Seidenwelt.net Micro-Strings in zahlreichen Ausführungen.


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Was unterscheidet den Micro-String vom String?

String, Tanga, Thong: Für sehr knappe Damenhöschen gibt es viele unterschiedliche Bezeichnungen. Was zeichnet die einzelnen Formen aus? Und worin unterscheidet sich ein Micro-String von einem gewöhnlichen String?

Als Tanga oder Tanga-Slip bezeichnet man eine Unterhose, die aus zwei Stoffdreiecken besteht. Ein dünnes Band im Schritt verbindet das vordere mit dem hinteren Dreieck. Dieses Bändchen ist höchstens zwei bis drei Zentimeter breit. Den Intimbereich bedeckt ein Tanga vollständig, der Po bleibt dagegen weitgehend frei. Der String, auf Englisch auch als Thong bezeichnet, fällt noch ein wenig knapper aus. Er verhüllt die Scham lediglich mit einem kleinen Stoffdreieck. Ein dünnes Band verläuft zwischen den Gesäßbacken und verbindet das vordere Dreieck mit dem hinteren Band. Auch die Bezeichnung String stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Band“. Thong heißt übersetzt „Riemen“.

Ein Micro-String verhüllt nun noch weniger als ein String. Das vordere Dreieck bedeckt lediglich den Schamhügel. Seiten und Mittelsteg bestehen aus sehr schmalen Streifen. Bei manchen Modellen befindet sich oberhalb des Gesäß noch ein weiteres, kleineres Stoffdreieck.

Die Geschichte des Strings

String Tangas sind keineswegs eine neue Erscheinung in der Modewelt. Getragen werden sie bereits seit Tausenden von Jahren. Zu Urzeiten bedeckten Menschen ihre Blöße beispielsweise mit dem Lendenschurz. Dieses Stück Stoff reichte lediglich über Genitalien und Gesäß und gilt als Vorläufer der modernen Unterwäsche wie auch des heutigen Strings. Als Unterwäsche getragene Tangas kamen im Verlauf der Jahrtausende vor allem in den wärmeren Regionen der Welt in Gebrauch. Einige Historiker gehen davon aus, dass die knappe Unterbekleidung bereits um 42.000 v.Chr. in Teilen Afrikas, Asiens und den wärmeren Ländern Europas getragen wurde. Das in Afrika beheimatete Volk der San fertigte zum Beispiel Tangas aus Tierhäuten an, die mit Schnüren und Sehnen um die Hüfte gebunden wurden. Diese Technik verbreitete sich während der Antike bis nach Ägypten, Griechenland und Japan. Eines unterscheidet diese traditionellen Kleidungsstücke von heutigen Tangas, Strings und Micro-Strings: Sie wurde ausschließlich von Männern getragen.

Wer heute den Begriff Tanga oder String hört, denkt dagegen eher an ein knappes Höschen, das vorwiegend weibliche Körper ziert. Seinen ersten großen Auftritt hatte der Damen-Tanga auf der Weltausstellung 1939 in New York. Der damalige New Yorker Bürgermeister Fiorello La Guardia forderte, dass Nackttänzer während der Weltausstellung ihre Blöße bedecken. Als Kompromiss entschieden sich die Tänzer für das knappe Stück Stoff, das kaum etwas der Fantasie überlässt. Die knappe Unterwäsche blieb in den USA und Europa dann auch erst einmal vorrangig den Strippern vorbehalten. Während Strings auf anderen Kontinenten als Bademode getragen wurden, sollte es noch einige Zeit dauern, bis sie weltweit als sexy-feminine Unterwäsche Anklang fanden. Angeblich soll dies erst 1981 geschehen sein, als Frederick Mellinger von der Dessousmarke Fredereck`s of Hollywood die sogenannten „scanty panties“ ins Sortiment aufnahm. Ein Patent auf das Stückchen Stoff hatte sich bereits zwei Jahre zuvor der Designer Rudi Gernreich gesichert.

Aufregende Dessous für sexy Damen

Vom Tanga bis zum Micro-String war es nicht mehr weit. Die knappe Unterwäsche bedeckt wirklich nur das Nötigste. Der Micro-String ist damit die ideale Wäsche für alle Frauen, die einen sexy Auftritt nicht scheuen. Die aufregenden Höschen überlassen kaum etwas der Fantasie – und dennoch sind Damen in ihnen gut angezogen. Besonders verführerisch wirken Modelle mit zarter Spitze oder transparenten Einsätzen, die noch mehr Blick auf die Haut freigeben. Die extrem knappe Form setzt die weiblichen Kurven in Szene und rückt vor allem den Po ins rechte Licht. Die schmalen Seitenstreifen lassen die Beine länger wirken. Micro-Strings können daher grundsätzlich von Damen jeder Figur und Körperform getragen werden, die sich verführerisch und sexy fühlen wollen.

Micro-Strings in zahlreichen verführerischen Designs

Der Micro-String lässt sich ganz bequem mit Ihrer Alltagswäsche kombinieren. Sein großer Vorteil: Er zeichnet sich unter Hosen und Röcken nicht ab. Dadurch eignet er sich ideal als Unterwäsche zur engen Kleidung. Selbst unter einer hautengen Röhrenjeans bleibt das knappe Höschen unsichtbar. Unter einem eleganten Seidenkleid  getragen, verhindert der Micro-String ebenfalls, dass sich unschöne Unterwäscheränder abzeichnen. Auch unter dem Business-Kostüm lässt er sich problemlos tragen und am Abend als süße Überraschung enthüllen. Haben Sie intime Momente geplant, kombinieren Sie den Micro-String als neckisches Dessous zum Seiden Negligee oder zum seidig-weichen Morgenmantel. Wer sich etwas traut, trägt einen Micro-String-Bikini im Freibad oder am Strand.

Auf Seidenwelt.net finden Sie eine große Auswahl an Micro-Strings in vielen verschiedenen Designs. Mal elegant, mal verspielt, mal im klassischen Schwarz oder im sündigen Rot: Wählen Sie einfach Ihr Lieblingsmodell aus und fühlen Sie sich rundum verführerisch.

Micro-String richtig tragen

Viele Damen, die bislang noch nie einen String oder Tanga getragen haben, fragen sich eventuell, wie bequem die knappe Unterwäsche eigentlich ist. Schließlich erscheint es zunächst mehr als ungewohnt, ein Stück Stoff zwischen die Pobacken zu klemmen. Tatsächlich kann dies ein wenig gewöhnungsbedürftig sein und sich zunächst etwas merkwürdig anfühlen. Begeisterte String-Trägerinnen schwören allerdings darauf, dass dieses anfänglich seltsame Gefühl nach kurzer Zeit verschwindet und sich der Tanga schon bald sehr bequem anfühlt. Mit seinen äußerst dünnen Bändern ist der Micro-String sogar noch komfortabler als Varianten mit breiteren Stoffbahnen. Fühlt sich der Micro-String beim ersten Tragen etwas unbequem an, sollte man also nicht direkt aufgeben, sondern es ein paar Tage lang versuchen.

Wie komfortabel und angenehm sich ein Micro-String auf der Haut anfühlt, hängt nicht zuletzt vom Material ab. Die knappen Damenhöschen gibt es aus ganz unterschiedlichen Materialien. Häufig verwendet werden zum Beispiel Baumwolle, Seide und Satin. Auch Nylon und ähnliche Funktionsfasern kommen gerne zum Einsatz. Seide und Baumwolle sind atmungsaktiv und daher besonders angenehm zur Haut. Auch moderne Funktionsfasern weisen angenehme und hautschonende Eigenschaften auf. Für einen guten Sitz sollte man bei der Auswahl des Micro-Strings auf elastische Bänder achten. Der String sollte perfekt passen und nicht in die Haut einschneiden. Andernfalls ist er nicht nur unbequem, sondern lässt auch unschöne Hautpolster hervorquellen – was dem eigentlich Zweck des Strings, unsichtbar unter der Kleidung zu verschwinden, widerspricht.

Bei einer Frage scheiden sich derweil die Geister: Darf der String oberhalb des Hosenbundes hervorblitzen oder nicht? Zu Beginn der 2000er Jahre lautete die Antwort ganz klar „Ja“, zahlreiche Stars und Sternchen lebten diesen Look vor. In den späten Nuller Jahren ging die Beliebtheit der knappen Höschen allerdings zurück. Zur gleichen Zeit rutschten die Hosenbündchen nach oben. Tiefsitzende Hüftjeans waren out, Bündchen auf Bauchnabelhöhe im Trend. Falls noch Strings getragen wurden, blieben sie unsichtbar unter der Kleidung verborgen. Im Jahr 2020 haben die Designer den String als modisches Accessoire wiederentdeckt. Maximilian Davis vom Londoner Label Maximilian kombinierte den String beispielsweise zur eleganten Abendgarderobe. Die britisch-indische Designerin Supriya Lele präsentierte in der Kollektion für Frühjahr/Sommer 2021 eine ebenso bequeme wie körperbetonte Hose mit eingearbeitetem Faux-G-String. Das angedeutete Höschen verleiht der Silhouette Sex-Appeal und betont die feminine Ausstrahlung, ohne dass die Hose an Komfort verliert. Auch tiefgeschnittene Bootcut-Hosen sind zurück, unter anderem in der Kollektion von Donatella Versace. String-Elemente gehören bei den asymmetrisch geschnittenen Hosen und schwingenden Röcken ebenfalls direkt zu den Beinkleidern dazu.

Ob man den Micro-String versteckt oder nicht, ist also wieder dem eigenen Geschmack überlassen – und hängt selbstverständlich vom Anlass ab. Beim Clubbesuch darf das Höschen so gerne mal hervorblitzen. Im Alltag sollte man dagegen darauf achten, dass der Hosenbund über den String reicht. Um dies zu prüfen, gehen Sie vor dem Spiegel einige Male in die Hocke und setzen sich hin. Wird der Micro-String sichtbar, wählen Sie eine Hose mit höherem Bund oder ein längeres Oberteil.

Die richtige Pflege für Micro-Strings

Klar, seine Unterwäsche sollte man täglich wechseln. Schließlich kommt sie nicht nur eng mit der Haut, sondern auch mit dem Intimbereich in Berührung. Dadurch steigt die Gefahr, Bakterien zu übertragen. Gerade Tangas und Micro-Strings stehen im Verdacht, Bakterieninfektionen zu begünstigen. Der Grund: Das Bändchen liegt direkt auf dem Darmausgang auf und transportiert Keime von dort zum Schambereich. Auf einen Micro-String verzichten müssen Damen dennoch nicht. Wichtig ist allerdings, einige Trage- und Pflegehinweise zu beachten. Um die Übertragung von Bakterien zu verhindern, sollten Damen Strings zum Beispiel nicht täglich tragen, sondern am besten dann, wenn sie tatsächlich enge Kleidung anziehen möchten oder mit einem besonders aufregenden Dessous begeistern wollen. Der Micro-String sollte sich zudem bei hohen Temperaturen waschen lassen. Reine Handwäsche oder der Schonwaschgang reichen nicht aus, um alle Keime zu beseitigen. Eine gute Passform ist wichtig, damit Steg und Bändchen nicht auf der Haut reiben und so eventuell zu Entzündungen führen. Beim Sport und in der Nacht sollten Frauen zudem auf normale Slips oder Panties zurückgreifen.

Tangas und Micro-Strings in der Pop-Kultur

Was die erotische Fantasie anregt, hält irgendwann auch Einzug in die Pop-Kultur. Nicht anders verhält es sich mit dem Tanga und dem Micro-String. Gleich mehrere Künstler widmeten dem Hauch von Nichts erfolgreiche Songs: Sisqó besang die Unterwäsche 1999 im „Thong Song“. Im Jahr 2000 schaffte der Titel es auf Nummer drei der US Billboard Hot 100. Der Erfolg des Liedes wirkte sich sogar auf die Verkaufszahlen der Unterwäsche aus: Die bekannte Desssousmarke Victoria‘s Secret ließ etwa verlauten, dass der Absatz ihrer Strings nach Veröffentlichung des Songs um 80 Prozent gestiegen sei. Viele Stars ließen es sich zudem nicht nehmen, ihren String über dem Hosenbund hervorblitzen zu lassen. Im Editorial „Hollywood Style“ der VOGUE Italia von 2005 sorgte dieser Look für Aufsehen. Der „Thong Song“ sollte nicht der einzige Titel bleiben, der sich mit den knappen Höschen beschäftigte. 2009 brachte der Hip-Hop-Künster Pitbull den Song „No Thongs“ heraus. Sisqós Leitmelodie fand sich 2016 in der Single „Sweet Design“ von Sia wieder.

Tangas und Micro-Strings regen also weiterhin die Fantasie der Menschen an. Kein Wunder bei all den verführerischen Designs, in denen die reizvolle Unterwäsche zu finden ist. Lassen Sie sich ebenfalls von der großen Auswahl an Micro-Strings auf Seidenwelt.net begeistern und finden Sie feminine Unterwäsche, die genau zu Ihrem Stil und Ihren Vorlieben passt.